Das Zelt ist zweifelsohne eines der wichtigen Ausrüstungsgegenstände beim Festivalbesuch. Hier chillt ihr, tankt Kraft für die nächsten Gigs und beherbergt alles, was euch an diesem Wochenende begleitet. Was sollte es also können? Wann ist ein Zelt festivaltauglich? Was ist modischer Schnickschnack, was absolutes Must have? Wir haben uns mal auf die Suche nach dem perfekten Festivalzelt gemacht und euch die wichtigsten Kriterien beim Zeltkauf zusammengefasst!

Auf dem Trockenen sitzen: Zugegeben, das möchte auf Festivals eigentlich keiner – zumindest nicht in Sachen „alkoholische Grundversorgung“. Beim Zelt sieht die Sachlage jedoch etwas anders aus. Hier gilt: je trockener, desto besser! Ein wichtiges Indiz beim Zeltkauf ist die Wassersäule. Diese sollte bei eurem Festivalzuhause nicht unter 3000 mm liegen, der Festivalboden sogar eher 4000 mm und aufwärts vorweisen. Aber Achtung: Dichtes Material nützt recht wenig, wenn es schlecht verarbeitet ist. Also unbedingt auf gute Verarbeitung und saubere – im besten Fall geklebte – Nähte achten. Auf Nummer sicher geht ihr zudem, wenn ihr eine Plane  unters Zelt legt!

Last Man Standing: Monsunartiger Dauerregen ist nicht der einzige Härtetest, den euer Zelt auf Festivals bestehen sollte. Festivalbesucher berichten auch immer öfter von plötzlichen Orkanböen und Zwischenfällen mit nächtlichen Trunkenbolden, die auf der Suche nach dem eigenen Zelt sind. Unsere Theorie: Je größer und höher das Zelt, desto anfälliger ist es für Wind und desto anziehender ist es auch als Orientierungspunkt bzw. Stütze für nächtliche Pilgerer. Also vielleicht doch zum schlanken Design greifen, das ohne Hochbau und lästige Schnüre auskommt?

Außen hui, innen pfui: „Außen pfui, innen hui“ lautet die Devise für´s Festivalzelt! Im inneren eures Zeltes schlaft ihr, erholt ihr euch oder genießt einfach mal kurz die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Achtet also drauf, dass euer Innenzelt nicht schon am ersten Tag zugemüllt ist, klebt oder dreckig ist. Eine Matte im Außenzelt kann zum Beispiel helfen, um dreckige Schuhe oder Klamotten zwischenzulagern. Groß genug sollte es auch sein, damit ihr euer Hab und Gut trocken verstauen könnt.

Mach doch mal Platz da: Klamotten, Schlafsack, Verpflegung, Ball, Bier – auch „nur das nötigste“ möchte sich gut untergebracht wissen und benötigt im Zweifel einiges an Platz. Kalkuliert beim Zeltkauf also ruhig etwas großzügiger und plant Platz für Stauraum ein. Dann freut sich auch der Kumpel, der sein Ticket erst kurz vor knapp ergattert und sich kein eigenes Zelt organisieren kann.

Ey Mann, wo ist mein Zelt? Ein perfekt getarntes Zelt ist auf Expedition sicher ganz nice, aber auf Festivals? Ihr müsst euch natürlich keine Villa Kunterbunt aufbauen, allerdings schadet ein bisschen Wiedererkennungswert bei der Zeltsuche absolut nicht! Wer sichergehen möchte, der nutzt noch Apps wie „Find my tent“  und speichert sich den Standort seines Zeltes im Smartphone ein.

Easy Peasy: Donnerstagabend, 23 Uhr. Nach zwei Stunden im Supermarkt, vier Stunden auf der Autobahn und weiteren zwei Stunden im Parkplatzstau seid ihr endlich auf dem Zeltplatz angekommen. Wie schön wäre es jetzt, wenn das Zelt schon stünde oder sich selber aufbauen würde… Tatsächlich gibt’s mittlerweile einige Produkte und Features, die euch den Zeltaufbau erleichtern. Habt diese schon beim Kauf auf dem Schirm und investiert vielleicht 2,3 Euro mehr – der Hausfrieden wird es euch danken!

Zeit für die Trennung: Nein, keine Angst – niemand trennt sich! Beim Zeltkauf solltet ihr jedoch darauf achten, dass Außen- und Innenzelt getrennt sind – dann gibt’s auch keine dicke Luft im Inneren und der verdiente Schönheitsschlaf nach durchzechter Festivalnacht wird erholsam!

Das The Cave“ von Heimplanet ist nicht nur außergewöhnlich, was sein Design angeht, auch die stabile Zeltkonstruktion ist einzigartig. Der Rahmen ist besteht aus mehreren aufblasbaren Kammern – damit ist das Zelt nicht nur leicht und in wenigen Minuten aufzubauen, sondern auch noch höchst stabil . Da kann beim nächsten Camping-Trip oder Festivalbesuch eigentlich nichts mehr schiefgehen! Wenn ihr  „The Cave“ euer Eigen nennen wollt, dann solltet ihr am nächsten Freitag HIER gut aufpassen!