Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: Die Anreise zum Festival. Wer sich bei der Aufgabenverteilung im Freundeskreis im richtigen Moment rausgeschummelt und nichts mit der Festivalplanung zu tun hat, der setzt sich einfach ins gepackte Auto und genießt das Festival-Wochenende. Wer aber die ehrenvolle Aufgabe der Anreiseplanung auferlegt bekommen hat, der steht schnell vor mittleren bis großen Herausforderungen… Die nachfolgenden 6 Tipps sollen euch dabei helfen, auch im größten Pack-Chaos einen kühlen Kopf zu bewahren und ohne Nervenzusammenbruch an der Main Stage anzukommen.

  1. Tetris Game Strong: Wer schon mal auf einem Festival war, der weiß, dass das richtige Packen das A&O der Anreise ist. Ob im B-Corsa oder im T4: Packt eure sieben Sachen so, dass ihr a.) auf jeden Fall noch genügend Platz zum Sitzen und Anschnallen habt und b.) die Sachen oben liegen, die auch als erstes ausgepackt werden müssen. Ist ja toll, dass die Unterlegplane für´s Zelt so super in die Lücke unten rechts passt – weniger toll, wenn man zum Auspacken aber erst einmal alles andere vor´s Auto legen muss.
  2. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Ob es wohl DIE perfekte Zeit für die Anreise zum Festival gibt? Wir wollen ehrlich mit euch sein: Wir wissen es nicht. Aber eins ist doch wohl klar: Wer erst am Freitagnachmittag auf dem Festivalgelände aufschlägt, der läuft Gefahr länger für den Weg zum Zeltplatz zu brauchen bzw. auch nicht gerade in bester Lage campieren zu können. Unsere Empfehlung daher auf drei Floskeln reduziert: „je früher, desto besser“, „der frühe Vogel fängt den Wurm“, „was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen“. Nicht ohne Grund öffnen die großen Festivals ihre Pforten ja meistens schon Donnerstagmittag! Und vielleicht finden sich ja zwei, drei Genossen, die eh ab Donnerstag im Festivalmodus sind, vorpilgern können und schon mal die Heringe für die gesamte Truppe eindrehen?! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!
  3. Strom, Strom, Strom: Zugegeben, allzu groß ist die Gefahr eigentlich nicht – es sei denn ihr kommt im Manta von ´91 um die Ecke – aber es gibt durchaus Berichte von Autos, die in der Warteschlange zum Parkplatz liegengeblieben sind. Fenster auf, Musik laut, Klima-Anlage auf Anschlag, 3 Zigarettenanzünder belegt – da kann die Batterie schon mal schlappmachen. Am besten vorher nochmal checken und für den Fall der Fälle ein Überbrückungskabel einplanen. Auf dem Festival angekommen kümmern wir uns dann gern um die weitere Stromversorgung! Zumindest für die eurer Handys! Das ladet ihr nämlich an unserem Club Hotspot in sicheren Safe Lock Ladestationen auf. Erfahrt hier, wo ihr den Club Hotspot findet und was euch dort noch so erwartet.
  4. Die motorisierte Zauberkugel: Das ist jetzt zwar kein direkter Anreise-Tipp, hat aber definitiv mit eurem Auto zu tun. Gerade bei schlechtem Wetter ist es immer von Vorteil, ein paar trockene Klamotten im Auto liegen zu haben. Vielleicht noch 2,3 Flaschen Wasser. Oder eine Decke für den Temperatursturz nach dem Monsun. Oder, oder, oder. Es gibt schlichtweg keinen anderen Ort, an dem ihr euer Hab & Gut trockener lagern könnt. Ein Pluspunkt für´s Auto! Aber…
  5. Zero Auto: Auto schön und gut. Aber gibt es auch ein Festivalleben ohne Auto? Gibt es! Und ihr ahnt ja nicht, wie entspannt dieses Leben sein kann… Denn je nach Festival kann es ganz schön nervig sein, immer die Karre dabei zu haben. Je urbaner die Festivals, desto schwieriger die Anreise und die Parkplatzsituation vor Ort. Daher gilt: Wenn das Festival eurer Wahl um die Ecke, bzw. im städtischen Umfeld stattfindet, checkt die Alternativen zum Auto! Wie wäre es zum Beispiel mit dem Zug, dem Shuttle-Bus oder…
  6. MFG, mit freundlichen Grüßen: Oder auch Mitfahrgelegenheit! Mitfahrgelegenheiten gibt es dank blablacar & diversen Facebook-Gruppen zu Hauf! Eure Freunde sind schon vorgefahren und ihr habt noch Plätze im Auto? Oder ist euer Auto vorgefahren und ihr sucht noch Plätze? Ganz egal wie rum – eine Mitfahrgelegenheit findet sich immer, und ist auch immer gesucht. Die Umwelt freut’s und ihr spart sogar noch ein paar Groschen, die sich super in der Festivalkasse machen.